Hach... wenn ich noch daran denke wie ich vor 15 Jahren ganz stolz meine ersten Figuren (Maria, Josef, die Krippe mit herausnehmbarem Jesuskind und ein Palme) mit nach Hause brachte...
Damals war ich hoch schwanger und voller Vorfreude auf Weihnachten und mein Baby. Die Krippenfiguren von Ostheimer kannte ich von meiner Schwiegermutter, die immer ganz stolz betonte, sie hätte die gleichen Krippenfiguren wie Königin Silvia von Schweden. Ich habe meine kleine Heilige Familie voller Ehrfurcht auf die Fensterbank gestellt. Zu Weihnachten bekam ich dann noch Ochs und Esel dazu.
Irgendwann hat mir mein Mann einen einfachen Stall aus Holz gebaut. Er ist recht schlicht, aber es ist unser Stall.
Meine Kinder bekamen nach und nach Pferd und Schwein, Hund, Katze und Häschen. Sie alle dürfen mitmachen!
Im Moment bevölkern Hühner, Schweine, Ochs und Esel den Stall und warten ganz gespannt auf Maria und Josefs Ankunft. Zwischen den Schafen auf der Weide tummeln sich schon mal Steinböcke und Wildschweine. Einen Schäferhund gibt es natürlich auch.
Ein paar Regeln gibt es aber auch: Maria und Josef treffen erst am Heiligen Abend im Stall ein! Der große Engel ebenfalls.
Das Jesuskind kommt erst kurz vor der Bescherung in die Krippe. An manchen Weihnachtsabenden habe ich es verzweifelt gesucht, weil eines meiner Kinder es beim Spielen irgendwo vergessen hatte. Denn das Jesuskind war immer die allerschönste Figur von allen.
Die Ostheimer Krippe ist in all den Jahren stetig gewachsen. Jedes Jahr kamen ein oder zwei neue Stücke hinzu und aus der Heiligen Familie ist ein richtiges kleines Weihnachtsdorf geworden....
Adieu
eure vorweihnachtlich gestimmte
Sandra















